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Reh beim Fressen

87 Pflanzen, die Rehe nicht fressen

Rehe im Garten sind im ersten Moment ein schöner Anblick. Machen sie sich aber über Triebe und Knospen her oder „fegt“ der Rehbock sein Geweih an jungen Gehölzen, schrillen jedoch die Alarmglocken. Es stellt sich also die Frage, um welche Pflanzen Rehe einen Bogen machen. Unsere Liste enthält 87 Pflanzen, die Rehe nicht fressen.

Diese Pflanzen fressen Rehe nicht

Rehe sind ziemliche Vielfraße und verschmähen im Garten wenig, wenn sie hungrig sind. Um die Chancen zu erhöhen, dass die Rehe Ihre Pflanzen nicht fressen, sollten Sie auf

  • giftige
  • geruchsintensive
  • stachelige

Gewächse setzen. Doch auch hier gilt: Vollständig „rehsichere“ Pflanzen gibt es leider nicht!

Achtung:

Viele der Pflanzen, die Rehe nicht mögen, sind giftig. Leben Kleinkinder oder Haustiere in Ihrem Haushalt, sollten Sie diese dafür sensibilisieren oder zu deren Schutz im besten Fall ganz auf Giftpflanzen verzichten.

Hecken

Aus den nachfolgenden Pflanzen, meist (Halb-)Sträucher, lassen sich robuste Hecken ziehen, die den Rehen nicht schmecken und ihnen gleichzeitig den Zugang in den Garten verwehren:

  • Bartblume (Caryopteris clandonensis)
  • Berberitze (Berberis)
  • Blauraute (Perovskia)
  • Fingerstrauch (Potentilla)
  • Flieder (Syringa)
  • Ginster (Genista)
  • Goldregen (Laburnum)
  • Großblumiges Johanniskraut (Hypericum ‚Hidcote‘)
  • Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)
  • Liguster (Ligustrum vulgare)
  • Pfingstrosen (Paeonia)
  • Säckelblume (Ceanothus)
  • Seidelbast (Daphne)
  • Sommerflieder (Buddleja davidii)
  • Stauden-Sonnenblume (Helianthus decapetalus) 
  • Tollkirsche (Atropa)
  • Weigelie (Weigela)
  • Weißdorn (Crataegus)

Tipp:

Natürlich lassen sich die Heckenpflanzen auch miteinander kombinieren.

Frühblüher

Diese Blumen bringen schon zeitig im Jahr Farbe in den Garten und können dabei helfen, ihn etwas „rehsicherer“ zu gestalten. Leider zählen die beliebtesten Exemplare jedoch zu den Giftpflanzen.

  • Blausternchen (Scilla)
  • Butterblume/Hahnenfuß (Ranunculus)
  • Christrose (Helleborus)
  • Hyazinthe (Hyacinthus)
  • Krokus (Crocus)
  • Maiglöcken (Convallaria majalis)
  • Narzissen (Narcissus)
  • Netzblatt-Iris (Iris reticulata)
  • Primeln (Primula)
  • Schneeglöckchen (Galanthus)
  • Vergissmeinnicht (Myosotis)

Stauden & Co.

Ob Blühstauden, Farne, Bodendecker oder Kletterpflanzen – Erfahrungsberichte zeigen, dass Rehe eine Vielzahl von Pflanzen „verschmähen“. Eine Garantie dafür, dass Sie es in Ihrem Garten ebenfalls tun, ist das aber leider noch lange nicht. Nichtsdestotrotz möchten wir Ihnen die Auflistung dieser Pflanzen natürlich nicht vorenthalten:

  • Akelei (Aquilegia)
  • Astern (Aster)
  • Astilbe (Astilbe)
  • Blauregen (Wisteria)
  • Blutwurz (Potentilla erecta)
  • Dahlien (Dahlia)
  • Duftnessel (Agastache)
  • Eisenhut (Aconitum)
  • Fingerhut (Digitalis)
  • Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)
  • Goldfelberich (Lysimachia punctata)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium)
  • Indianernessel (Monarda didyma)
  • Jakobsleiter (Polemonium)
  • Kaiserkrone (Fritillaria imperialis)
  • Knöterich (Persicaria)
  • Königskerze (Verbascum)
  • Kornblume (Centaurea cyanus)
  • Lampionblume (Physalis alkekengi)
  • Lilien (Lilium)
  • Mädchenauge (Coreopsis)
  • Malve (Malva sylvestris)
  • Mohn (Papaver)
  • Nachtkerze (Oenothera biennis)
  • Phlox (Phlox)
  • Rittersporn (Delphinium)
  • Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus)
  • Schmucklilie (Agapanthus)
  • Sonnenauge (Heliopsis)
  • Sonnenbraut (Helenium)
  • Sonnenhut (Echinacea)
  • Spinnenblume (Cleome)
  • Stechapfel (Artemisia dracunculus)
  • Sterndolden (Astrantia major)
  • Storchschnabel (Geranium)
  • Tränendes Herz (Lamprocapnos spectabilis)
  • Zierlauch (Allium)

Hinweis:

Für Gehölze gilt: ohne (Verbiss-)Schutz, insbesondere für junge Exemplare, geht es leider nicht.

Kräuter

Der intensive Geruch vieler Duftkräuter hat sich im Einsatz gegen verschiedene Pflanzenschädlinge als effektiv erwiesen und hält ungebetene Gäste aus dem Garten fern. Als hilfreich gelten dabei unter anderem:

  • Bohnenkraut (Satureja)
  • Borretsch (Borago officinalis)
  • Brennnessel (Urtica dioica)
  • Currykraut (Helichrysum italicum)
  • Estragon (Artemisia dracunculus)
  • Goldrute (Solidago)
  • Katzenminze (Nepeta cataria)
  • Kerbel (Anthriscus)
  • Knoblauch-Schnittlauch (Allium tuberosum)
  • Koriander (Coriandrum sativum)
  • Lavendel (Lavandula)
  • Liebstöckel (Levisticum officinale)
  • Majoran (Origanum majorana)
  • Muskatellersalbei (Salvia sclarea)
  • Oregano (Origanum vulgare)
  • Rosmarin (Salvia rosmarinus)
  • Salbei (Salvia officinalis)
  • Schafgarbe (Achillea)
  • Thymian (Thymus vulgaris)
  • Ysop (Hyssopus officinalis)
  • Zitronenmelisse (Melissa officinalis)

Tipp:

Insbesondere die Düfte von Knoblauch-Schnittlauch, Majoran sowie Zitronenmelisse haben sich beim Fernhalten von Rehen bewährt.

Häufig gestellte Fragen

Welche Pflanzen fressen Rehe ganz besonders gern?

Rehe sind Pflanzenfresser und als solche wenig wählerisch. Ganz oben auf dem Speiseplan stehen jedoch Rosengewächse aller Art. Daneben zählen auch beliebte Gartenblumen wie Tulpen oder Stiefmütterchen sowie Knospen und Triebe von Obstgehölzen zu ihren Leibspeisen.

Wie kann ich Rehe effektiv aus meinem Garten fernhalten?

Der sicherste Weg, um Ihre Pflanzen vor gefräßigen Rehen zu schützen, ist das Aufstellen eines Zaunes. Bedenken Sie dabei aber, dass die Tiere Zäune bis 2 Meter Höhe problemlos überspringen. Zudem kann ein freilaufender Hund helfen, die Rehe vom Grundstück fernzuhalten.


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